|
http://myblog.de/campgoesblog
Gratis bloggen bei myblog.de
|
Im Ländle wächst die Wut
Ich denke, es ist nicht das Projekt an sich, das die Leute auf die Palme bringt, es ist die Verlogenheit der Politik und der Nachläufer, die von diesem MilliardenProjekt profitieren, das als Stuttgart 21 nicht nur jetzt und in diesen Tagen, so lange die Bagger eine Wunde in die schwäbische TraditionsSeele reissen, sich bundesweit einen Namen gemacht hat. Und anders als die Politiker meinen und hoffen, dass nämlich bei der Landtagswahl im März 2011 diese Baustelle nur noch die dann größte in Europa ist, aber keinen Schaden mehr anrichtet, wird der um Nord- und SüdSeite entbeinte Bahnhof ein Mahnmal des Protestes sein und bleiben. Auch ganz besonders deshalb, weil dann womöglich auch die 200 Bäume, die ein ebensolange Leben hatten, entlang des Südflügels fehlen und die Anlagen bis hinunter zum Leuze als ein kaltes und kahles Gebilde aussehen lassen. Aber um jeden einzelnen Baum werden die Gegner kämpfen und dieser Kampf wird wieder in die Wohnzimmer der Deutschen übertragen und mit jedem Baum, der gefällt wird, wächst der Widerstand der Grünen und mit ihm dann letztendlich auch der SPD.
Und deshalb werden die Herren Schuster und Mappus und die, die dann noch zur FDP gehören, am Abend des Wahltages ihr Fiasko erleben: Die Grünen werden Wahlsieger und können die SPD, die bis dahin aus ökologischen Gründen und erst in zweiter Linie wegen den überbordenden Kosten des Projektes umgefallen und gegen den Bau von Stuttgart sein wird, als Partner in die neue Regierung nehmen. Denn die CDU geht mit der FDP im Strudel der Mineralbäder unter. Wenn Mappus nicht die Kurve kriegt und im Namen des Landes, dessen Steuergelder er da wider besseres Wissen verschleudert, ein Moratorium fordert, bis alle Gutachten und Gegengutachten ausgewertet und alle Karten über die Gefährlichkeit auf dem Tisch sind - einschliesslich der Wirtschaftlichkeitsberechnung, nach der erst die Gelder aus Berlin fliessen (und die die Grünen verhindern können, wenn sie keine Akteneinsicht bekommen) - dann kann er im März 2011 den Titel für sich reklamieren, der MP in Baden-Württemberg mit der kürzesten Amtszeit gewesen zu sein. Die nächsten Wochen und Monate bleiben spannend und der Kampf um Stuttgart 21 ist erst am Anfang. Bleibt aber zu hoffen, dass er nicht in gewalttätigen Aktionen ausartet, die mit friedlichen Protesten nichts mehr zu tun haben. Das im Grundgesetzt verbriefte Grundrecht auf Widerstand haben die friedlichen Protestierer allemal. Und die, die sich an die Bäume ketten lassen, um das zu retten, was seit 200 Jahren zum Bild von Stuttgart gehört, sind keine Aufrührer und Terroristen und Protestler, sondern Menschen, die ihre Heimatstadt lieben. Und sie werden die ersten sein, die zustimmen, wenn es eine bessere und vor allem sichere und umweltverträglichere Lösung gäbe als diese Pläne, die auf den Erkenntnissen von vor 13 Jahren beruhen. Denn dass sie jetzt erst - aufgrund der Proteste - nachgebessert worden sind, ist schon ein Erfolg des Widerstandes.
|
|
|
Duisburg - Warnungen in den Wind geschlagen
Die Katastrophe, die Tragödie von Duisburg haben Kenner der Örtlichkeiten und Kenner der Szene schon vor über einem Monat vorausgesehen. Das Gelände am alten Bahnhof, das einer privaten Immo-Firma gehört, und komplett mit den hohen Zäunen abgesperrt ist - diese Zäune, die jetzt 15 Menschen den Tod gekostet haben - dieses Gelände war höchstens für 300 bis 500.000 Gäste ausgelegt. Die Betreiberfirma und die Organisationen der LoveParade haben zwar zugesichert, das Gelände auf eine MaximalZahl von 1 Mio Besuchern auszubauen - doch ob das geschehen ist und vor allem, welche der städtischen Behörden dies dann abgenommen hat, das werden die Untersuchungen jetzt erst zeigen müssen. Vor allem aber auch deshalb, weil anstelle des geplanten Platzbedarfes von rund 1 Mio Menschen heute nachmittag nach allen offiziellen Angaben sich 1,4 Mio Menschen auf dem Gelände befunden haben - wer hat die 400.000 zusätzlichen auf das Gelände gelassen? In Dortmund sind bei der letzten Love Parade rund 40 Floats - die Trucks der Bands und DJ's in den Strassen als echte Ausstattung einer PARADE gefahren - In Duisburg hatte man schon wegen des begrenzten Platzes nur 20 Floats erlaubt - was prompt einen Raver vor einem Monat ungefährt bei einem Beitrag für "Den Westen" ein Medium der angesehenen WAZ-Gruppe zu dem Kommentar veranlasste "Das ist keine LoveParade mehr sondern ein LovePlatz". Und ein anderer kommentierte knapp und treffend: "Wer den Scheiss zugelassen hat, der badet ihn auch aus...Duisburg wird sich mit diesem Ghetto unsterblich blamieren." Leider stimmt das "unsterblich" nicht mehr für 15 Tote einer nach erstem Anschein chaotischen Organisation - denn wenn es stimmt, dass Besucher eine halbe Stunde vor der Tragödie noch die MItarbeiter von der Organisation, der Polizei und dem Roten Kreuz auf die sich zuspitzende Situation im und vor dem Tunnel - wo Ankommende nicht mehr weiterkommen konnten und auf Menschen geprallt sind, die zurück wollten, weil es drinne keinen Platz mehr gab - dann ist die Aussage der Polizei, sie hätten zum gleichen Zeitpunkt etwa den Tunnen gesperrt - schlichtweg falsch. Sie haben höchstens versucht, den Tunnel zu sperren, aber mangels entsprechender Vorbereitung und fehlender Einsatzfahrzeuge war das gar nicht mehr möglich.
|
|
|
Quittung für Merkel und ihren Westernhelden
Einmal noch schlafen und dann wird abgerechnet. Am Mittwoch entscheiden die Delegierten in der Bundesversammlung über den neuen Bundespräsidenten. Im Prinzip dürfte die Wahl des niedersächsischen Parteisoldaten klar sein, wenn man von der Stimmenverteilung ausgeht. Da aber nicht nur die zwei ehemaligen Bundespräsidenten von Weizsäcker und Herzog sowie der frühere sächsische Minister- präsident Biedenkopf gefordert haben, dass bei dieser Wahl jeder Teilnehmer nur seinem Wissen und Gewissen folgen soll und nicht auf die Parteidisziplin einer machtbesessenen Führungsfigur, der es nicht um Deutschland, sondern nur um ihre eigenen Interessen geht, könnte die Wahl direkt noch einmal spannend werden. Denn wie immer kann man sich bei unklaren Situationen auf die FDP verlassen: Sie hat schon einige Abweichler von der Parteivorgabe vernehmen lassen, die den "shooting star"Gauck wählen wollen. Recht so: Jeder Stimme mehr für Gauck ist ein Stich in den Luftballon Merkel, der hoffentlich am Mittwochnachmittag endgültig zum Platzen kommt. Die Ehe ist gescheitert - also verzieht Euch Die Ehe von CDU und FDP ist gescheitert. Wie es der Spiegel vor Wochen auf dem Titel gefordert hat, Merkel und Westernheld müssen nach einer Wahl von Gauck, und der ist auch von uns, vom Volk, gewählt, wenn er mit nur wenigen Stimmen Differenz von Wulff geschlagen werden sollte, die beiden Abgehobenen müssen zurück treten und den Weg frei machen für Neuwahlen. Ich weiss, davor hüten sich Merkel und der Westernheld wie der Teufel das Weihwasser, aber mit der Gewissheit, dass die FDP endlich wieder zittern muss, ob sie überhaupt noch die 5 % Hürde wird überspringen kann, ist keine Politik mehr zu machen. Und wie ein Parteichef das verlorene Vertrauen in die von ihm mit grossem Maul und keinen Taten vertretene Minder- heitenPartei wieder zurückgewinnen will, wenn er alles beim Alten lässt, das verstehe wer will. Für wie dumm hält denn dieser schwule Abenteurer auf dem Aussenminister- Sessel eigentlich die Bürger? Der , der immer für Steuerermässigung eingetreten war, ist auf einmal für eine Reichen-Steuer. Der der immer für "Arbeit muss sich lohnen" die Gosch aufgerissen hat, läßt seit Amtsübernahme immer noch zu, dass die Pferde mit 7%, die Kindernahrung aber mit 19% versteuert werden. Jetzt haben sie vom B undesrechnungshof einen auf den Deckel bekommen, dass diese Steuerliche Ungerechtigkeit zum Himmel stinkt und der FDP ihr Mövenpick-Geschenk erst recht - jezt auf einmal wollen alle eine gerecht MWSt- Verteilung? Ja, warum denn nicht früher? Jetzt, wo Euch das Wasser bis zum Halse steht, jetzt auf einmal entdeckt ihr, was so sehr im Argen liegt. Jetzt ist es zu spät. Jede Stimme für Gauck ist ein Nein gegen Merkel und ihren Aussenfuzzi. Nehmt Eure Koffer und geht, das ist für Deutschland die billigste und beste Lösung. Eure Zeit ist abgelaufen. Und auch die der Linken. Wer sich so vehement gegen einen Mann wendet, der weiss Gott unter der DDR-Diktatur gelitten hat wie kaum ein anderer, der hat aus der Vergangenheit nichts gelernt. Der ist auch nicht zukunfts- fähig. Und kann weder von den Grünen noch den Roten für irgendwelche Koalitionen weder in den Ländern und schon gar nicht im Bund herangezogen werden. Die Linke hat sich endgültig ins Abseits maövriert. Jetzt liegt es an Rot-Grün, dieser "DDR-Partei" mit Inhalten und Programmen den Garaus zu machen. Mit Lafontaine ist die Linke ins Abseit gefahren, lasst sie dort vergammeln.
|
|
|
Angst vor dem Verbieten
Jeder Gefahrguttransporten muss in Deutschland die höchsten Sicherheitsbestimmungen und tausende Vorschriften einhalten - aber hochrisikoreiche Papiere und Anlagen, die mit einem Schlag die gesamte Existenz vernichten und in die Pleite führen können, dürfen in Deutschland ohne jegliche Prüfung und Absicherung verkauft werden - das verstehe wer will. In Zeiten der Banken- und ersten Finanzkrise haben doch einige Länder und u.a. auch Deutschland kurzfristig den Handel mit Hedge-Fonds ausser Kraft gesetzt. Ja warum denn jetzt nicht, wo doch alles so sehr auf die Spekulanten schimpft? Hedgefonds jetzt ausser Kraft setzen für ein halbes Jahr, und wenn sich die Lage dann entspannt hat, dann komplett verbieten - und dann ist Ruhe im EuroLand. Und Deutschland braucht dazu die Franzosen nicht und nicht die Engländer, die Regierung kann in ihrem Land das von den Bürgen fernhalten, was höchst schädlich ist. Frau Merkel müsste eigentlich zurücktreten
Endlich hat mit Baden-Württembergs Ministerpräsident Mappus einer einmal etwas gesagt, das in die gleiche Richtung geht wie die Forderung der SPD, der sich plötzlich auch die CSU anschliesst und sogar Teile der CDU-Fraktion. Nur sind das Feiglinge, denn bei der Probeabstimmung stimmen sie wieder wie die Schafe für die Frau Merkel, die uns das ganze Theater eingebrockt und dabei noch Deutschlands Image in der Welt zerstört hat. Dafür müsste sie eigentlich ihre Tasche nehmen und gehen. Den Schaden, den sie hier angerichtet hat, kann sie nicht mehr gut machen.
|
|
|
Wir lassen uns für dumm verkaufen
Es ist wirklich nicht zu fassen: Frau Merkel und die Herde ihrer ja-sagenden Minister von schwarz-gelb versucht mit blinder Hektik und vor Dummheit und Verlogenheit strotzender Ausrede das deutsche Volk für dumm zu verkaufen...und richtet dabei nun plötzlich an vordester Front marschierend einen Schaden an, den wir alle ausbaden müssen...spätestens in wenigen Monaten mit unserem ersparten Geld. Die FAZ hat recht, wenn sie heute fragt, wann CDU und FDP endlich aufhören, den deutschen Bürger mit dem Geschwätz der Alternativlosigkeit für dumm zu verkaufen. Nicht Griechen land richtet den Euro kaputt, sondern wir selbst mit dem Nachgeben gegenüber den Betrügern, die seit einigen Jahren die EU mit all ihren blinden Behörden an der Nase herum geführt hat. Warum ist die SPD so zahm geworden?
Verwundert bin ich, dass die SPD mit ihrer gesamten Spitze seit dem Wochenende auf einmal so zahm geworden ist. Gabriel und Steinmeyer hatten vorher getönt, dass es keine SPD-Zustimmung gibt, wenn sich die Banken nicht an den Rettungsmassnahmen beteiligen. Davon ist keine Rede mehr, noch bevor der Deutsche Bank-Krösus Ackermann mal wieder als Wortführer vehement in die Politik eingemischt hat und mit seinem Angebot, die Banken wollen sich an der Rettung beteiligen, der SPD die Forderung aus dem Hirn gestrichen hat. Der kluge Fuchs hat unter seinesgleichen Schlkimmeres verhindert, weil SPD und Grüne sich haben einfangen lassen. Mit was? Das ist doch klar: Den Grünen winkt bei der Wahl am Sonntag in NRW Regierungsbeteiligung mit dem sich selbst verkaufenden Rüttgers und die SPD ist als Partner einer Grossen Koalition in NRW auch im Rennen - Frau Merkel hat so auf einmal auch Gewalt über die Marionetten von Rot-Grün; schämen sollten sie sich, die ganze verlogene und betrügende Blase, die den Banken zum zweiten Mal das Geld des Steuerzahlers in den Arsch bläst. Es wird fürchterlich Bis auf ein paar Ökonomen und Medien-Leute, zu denen komischerweise auch das ZDF gehört (der Koch-Effekt bei der IntendantenWahl hat sich noch nicht ausgewirkt) nehmen wir Steuerzahler das Spiel, das unsere LeitEsel für uns inszeniert haben, ohne Widerspruch an. Dabei ist Griechenland erst die Spitze des Eisbergs. Wenn erst noch Spanien, Irland und Portugal sowie gleich danach Italien und GroßBritannien weiche Knie bekommen, gibt es kein Halten mehr. Dann ist unser Geld sinnlos verbraucht und weil wir zu feige waren, Griechenland für seinen Betrug und die EU für ihre dumme Blindheit bezahlen zu lassen, rauschen wir als nächstes in den Bankrott. Und dann ist niemand mehr, der uns helfen kann. Dann ist Daimler ein Schnäppchen für die Chinesen, deren HangSeng den Wirren zum trotz Tag für Tag Gewinne macht. Die Chinesen können in aller Ruhe abwarten, bis ihnen die Perlen Europas in den Trog fallen. Dank Frau Merkel, die geglaubt hatte, mit ihrer Aussitz-Strategie in die Geschichtsbücher eingehen zu können, zumindest aber die Wahl in NRW unbeschadet zu überstehen. Jetzt ist sie drauf und dran, uns alle nicht nur für dumm, sondern auch unser Hab und Gut zu verkaufen. Und der, der das am besten beurteilen kann und dafür beim müden NRW-Wahlkampf den meisten Beifall dafür bekommt, der ehemalige Finanzminister Steinbrück, den hält die SPD gerade dort fast noch unter Verschluss. Wo die ganzen Hilfssheriffs und Kraft-Lose SpitzenListenPlatzInhaber dämlich von den Plakaten lachen, hat die SPD für ihren besten Kenner der Szene kein Plakat mehr übrig. Dabei wäre und ist Steinbrück der einzige, der hier und heute noch Tacheles redet. So kann man sich auch um ein gutes Ergebnis bringen, schade SPD. Frau Mmerkel wird es auch in NRW richten. Und nix wird es mit der Blockade im Bundesrat.
|
|
|
[eine Seite weiter]
|