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Alles roger oder was?

Es ist schon verrückt - in Israel und Gaza spielen ein paar Verrückte mit dem Leben von Millionen, und überall sonst in der Welt geht das Leben weiter, als ob nichts geschehen wäre: In München gibt es einen totalen Stromausfall, in Frankfurt fallen die Strassenlichter aus - sag mir noch einer, wir hätten schon winterliche Bedingungen - in Berlin streiten sich FDP und Taxifahrer, in München schläft eine Staatsanwaltschaft und wackelt eine Ministerin, in Griechenland schütten sie Kaffee und Kuchen über einen deutschen Generalkonsul, in Tampa Florida begehrt eine attraktive Frau, die gerne der besseren Gesellschaft angehören wollte, aber zigtausende Dollars Schulden und möglicherweise ein oder zwei Verhältnisse hat, von der Polizei diplomatischen Schutz, weil sie von ein paar Freunden der MacDrill AirForceBase zum Botschafter Ehrenhalber für die Freunde der Base "ernannt" worden war, was mehr als Scherz denn reality war, aber trotzdem dazu geführt hat, dass sich die Dame ein eigenes Auto-Kennzeichen für ihren Mercedes 500 hat machen lassen.

Was denken sich die Leute eigentlich?

Apropos Mercedes: Die haben vor Gericht auch einmal Recht bekommen, nämlich gegenüber ihrem gefeuerten Amerika-Boss, der in seiner Privatvilla einige Sonder- wünsche (zu denen offensichtlich auch eine Waschmaschine gehörte) hat einbauen lassen. Auf Firmenkosten, versteht sich. Mercedes sah das ein wenig anders und hat die Zu-Zahlung der Extras abgelehnt. Und den Chef gefeuert. Recht so, haben die Richter geurteilt.

Dieses Urteil kann man nachvollziehen. Besonders, weil  es keinen Armen trifft. Aber was sich die Richter bei einem anderen hohen Gericht gedacht haben, das einem Vermieter Recht gab, der Ausbesserungen oder Reinigungen in seinem vermieteten Haus nicht selbst gemacht hat, sondern sich nach vorliegen eines Angebotes diese Arbeiten von einem externen Dienst hat machen lassen und sich die - natürlich erhöhten Kosten - vom Vermieter hat ersetzen lassen  - das soll mir mal ein Mensch mit gesundem Menschenverstand erklären.  Hier wird von Gerichts wegen vorschub zur Abzocke und Preistreiberei von höchster Stelle Tür und Tor geöffnet.

15.11.12 23:08


Die WELT übertrifft sich selbst

Das ist so gut, das muss ich auch hier nochmals einbringen - die WELT schrieb heute:

"...die vermeintlich bürgerliche Regierung hat mit einem vietnamesischen Vizekanzler, einem schwulen Außenminsiter, einem behinderten Finanzminister und einer kinderlosen Ostdeutschen als Kanzlerin mehr Diversität als dies jedes rot-grüne Projekt haben könnte."

Darf der Herr Raab nicht mehr blödeln?

Dass man das heutzutage sagen und schreiben darf, ist schon eine große Erkenntnis. Deshalb versehe ich die Aufregung nicht, die über den Raab hereingebrochen ist, weil er dem vietnamesischen Wirtschaftsminister ohne fortune den Rat mitgegeben hat, dass er hoffentlich mit den Stäbchen umgehen kann. Das entspringt doch einer echten Sorge, womöglich bringt sich der Mensch dabei noch selbst um, bevor es seine Genossen, pardoch die Mövenpicker tun.

Der falsche Fuffziger

Was mir jetzt aufgefallen ist, ist, dass jedes Mal, wenn ich die Zeitungen aufschlage, wieder eine unanständige Bemerkung von diesem falschen Fuffziger, der Zwanziger heisst, gefallen ist. Und die Medien stürzen sich natürlich darauf wie die Tauben auf das Futter. Aber dass der alte greise Zwanziger sich mit jedem aus seinem früheren Laden und mit jedem Weggefährten anlegen muss, zeigt doch - für meine Begriffe ist das auch bei dem Herrn Schäuble zu beobachten - wie stark sich schon der Altersstarrsinn bei beiden Herren durch das Gehirn gebohrt hat. Freilich, bei Schäuble kommt auch noch die Sorge hinzu, dass ausser ihm den job niemand mehr kann, auch wenn er dabei des öfteren Mal ungehobelt wird und von der Wahrheit abweicht - bei Zwanziger ist es nur die Angst, der FIFA-Geldwäscher könnte ihn vom Futtertrog abschneiden.

Der nette Herr Löw - auf einmal verlassen 

Dass dem guten Herrn Löw jetzt reihenweise die Spieler weglaufen, hat auch eine Zeitung heute recht gut kommentiert. Und eigentlich sollte das dem guten Herrn Löw, der auch kritikresistenz ist, zu denken geben. Bayern und Dortmund spielen die Gegner in der Champions League an die Wand, aber bei Löw kriegen sie das nicht gebacken, was der Guru aus dem Schwarzwald ihnen vorsetzt. Vielleicht war das 4:4 gegen die Schweden und der jetzt offensichtliche Boykott ein Warnschuss vor den Bug des Bundestrainers. Der soll gesagt haben, sein offensiver Stil sei "alternativlos." Da würde ich gerne sagen: Jeder ist zu ersetzen.

Merkel ruiniert uns vollends

Die kinderlose Ostdeutsche, wie sie die Welt jetzt zu titulieren aufmacht, fährt zur Zeit Deutschland an die Wand in jedem Land, das sie besucht. Ich meine, es ist ja mutig, dass sie Griechenland und Portugal besucht, aber ins Freie getraut sie sich dann doch nicht - was soll das dann, dass sie Athen mit den vernagelten Schaufenster und die in trauer-schwarz gekleideten portugiesischen Protestierer gar nicht sieht...was hinter verrammelten Türen besprochen wird, ist kalter Kaffee. Was der Herr Juncker aus Luxemburg beschliesst und alle einschliesslich Schäuble jetzt mit der Troika beschlossen haben, geht doch nur an unser Erspartes...wir zahlen die Zeche für den Exzess, den die griechischen Milliardäre mit ihrer Steuerflucht angerichtet haben, Der kleine Mann zahlt die Zeche.

Revolution

Ich wünschte, Helmut Schmidt hat bald recht mit seiner Revolution in Europa. Ich wünsche mir wirklich in ganz Europa einen mehrtägigen Generalstreik.

 

 

13.11.12 05:23


Ein Millionär ist klamm - Der Blick hinter die Kulissen

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54 Millionen in den Sand gesetzt

In Las Vegas hat einer, der es sich leisten kann, 54 Millionen Dollar in den Sand gesetzt. Sheldon Adelson, der Besitzer des welt- berühmten Las Vegas Sands- und Casino-Complex hat diese Summe als Unterstützung für den später ausgeschiedenen Newt Gingrich und später für den Unterlegenen Obama- Rivalen MittRomney ausgegeben, in der Hoffnung, bei einem Sieg mehr Einfluss auf die Politik in seinem Bundesstaat Nevada zu bekommen. Bei Adelson trifft dieser Verlust freilich keinen Armen; man schätzt den über 70jährigen auf runde 24 Milliarden Dollar.

Ein Millionär wird klamm

Das hat bis jetzt in dieser Deutlichkeit niemand gewusst: Dem Millionär Mitt Romney ging das Geld aus. Schon nach dem sündhaft teuren Vorwahlkampf unter den ehemals acht republikanischen Kandidaten fanden Romneys Wahlkampf-Strategen heraus, dass dem Kandidaten zum Frühjahr 2012 rund 800 Millionen Dollars fehlen würden. Also änderten sie flugs Romneys Wahlkampf-Programm und verpasstem dem Kandidaten zusätzlich zu seinen öffentlichen Auftritten auch jede Menge fundraiser, bei denen die Teilnehmer nicht nur eine hohe Summe als Eintrittsgeld zahlen  sondern sich auch verpflichten mussten, weiterhin für Romneys Kriegskasse zu spenden.

Das meiste dieses Sponsor-Geldes bekam Romney von recht konservativen Rechten und Erz-Konservativen der Tea Party. Was dann schliesslich dazu führte, dass Romney,  der gerne Wähler in der Mitte abgegriffen hätte, aber nicht mehr frei war in seinen Entscheidungen und in seinem Tun und deshalb ganz rechts blockiert und zementiert war. Zumal Romney aufgrund des Geldmangels auch nicht mehr die Finanzen hatte, über Anzeigen und Spots diesen Gang in die Mitte anzuzeigen.

Natürlich nutze Obamas Strategen dieses Schweigen in Romneys Ecke weidlich aus und kamen mit einem genialen Trick von Anfang an in Deutungshoheit besonders in den Swing states.

Das Zehnfache an Bodentruppen

Aus dem Wahlkampf 2008 wusste man, dass Obama mit seinen Millionen tweets über Twitter und facebook die Menschen weitaus stärker angesprochen und für sich eingenommen hat als damals McCain. Diese Taktik wollte sich auch Romneys Lager zunutze machen, doch die Manager von Obama waren auch hier um Längen voraus. Wollten Romneys Männer noch glauben machen, sie hätten mit 70 Wahlkamp-Büros in Ohio eine gute Ausgangsbasis, gefror  ihnen am Wahltag das Lächeln (wie bei Karl Rove vor den Fox-Kameras, der nicht glauben wollte, dass Romney nicht nur Ohio sondern die Wahl verloren hatte, als Obamas Strategen die Zahl ihrer Büros in Ohio veröffentlichten: Über 800. Mit zigtausenden an freiwilligen zumeist jugendlichen Helfern.

Am Tag als der Präsident weinte

Diese Boden-Büro-Haus-Strategie war obendrein auch noch wesentlich billiger als Anzeigen- und Fernseh-Werbung, für die Romney mit zunehmender Dauer des Wahlkampfes kein Geld mehr locker hatte. Ja selbst bei seiner im eigenen Lager als desaströs deklarierten Europa- und Nahost-Reise musste Romney in London und in Israel noch zu fundraisers antreten, um die Reise dorthin finanzieren zu können.

Stellt Euch mal vor, Tante Merkel wäre dem Werben von Romney erlegen und hätte den Mormonen nach Berlin eingeladen und die Reps wären dort um das Brandenburger Tor gelaufen - mit Sammelbüchsen in der Hand.   

Am Tag danach begann das Spiessrutenlaufen des Millionärs Mitt Romney, dem das Geld ausging, um Präsident zu werden. Und es begann die zweite Amtszeit eines Präsidenten, der von den Emotionen überrollt wurde, als er sich in einem der Wahlkampf-Büros in Chicago bei seinen Fans und Helfern und Strategen und Freunden bedankte, die ihm geholfen haben, "aus mir einen besseren Menschen, einen besseren Präsidenten zu machen."

Diese Wahl, so Obama, wird in die Geschichte eingehen, und "Ihr alle seid teil dieser Geschichte", bei der die Farbigen, die Latinos, schlichtweg die Minderheiten dem Präsidenten zu einer deutlichen Mehrheit verholfen haben

 

 

 

9.11.12 19:24


Der Tag der Entscheidung

Wenn Obama Florida gewinnt und Ohio, ist game over - noch bevor die lange Nacht, oder die Nacht der langen Messer beginnt. Aber die republikanischen Fürsten in diesen beiden swing states werden sich zu wehren wissen wie einst 2000, als Bush - Bruder Jeb alles daran setzte, den schon ursprünglich den Demokraten zugesprochenen Sunshine state für seinen Bruder zurück zu holen. Mit obskuren Methoden...

Bis heute hat der Florida-Gouverneur schon zwei Urteile des höchsten Gerichtes umsetzen müssen, weil er eigenwillig die Dauer der Zeit für die easrly voter um die Hälfte verkürzte. Wohl wissend, dass die frühen Wähler eher zu Obama neigen als zu Romney. Das Gericht hat entschieden, dass die Wahllokale so lange geöffnet haben müssen, bis die Schlagen davor abgearbeitet sind.

auf was man nicht alles achten muss, wenn man in Amerika den Präsidenten wählt. da hat fast jeder Staat einen eigenen Stimmzettel. Und von Wegen der Präsident hat einen Bonus und stünde auf den Wahl-zetteln an erster Stelle - keine Spur. In Florida - wieder Florida - hat der Gouverneur verfügt, dass der Kandidat der Partei, die in Florida den Gouverneur stellt, an erster Stelle steht. Das ist Romney.

In anderen Staaten geht die Auflistung nach dem Alphabeth. Da kann es dann passieren, dass ein Kandidat der Unabhängigen an erster Stelle steht.

Und ein fleissiger Wahlbeobachter hat ausgerechnet, dass der Name, der auf dem Wahlzettel an erster Stelle steht, einen Vorteil von 3 % der Abstimmenden hat, weil die halt denken, der erste ist der, der sich zur

Wiederwahl stellt...und nicht der Herasusforderer.

Eine andere Mehrheit haben diejenigen Wähler jetzt

offenbart, die nicht zur Wahl gehen, wenn es regnet. Das scheint in erster Linie die Demokraten zu betreffen, die eine Abneigung haben, zur Wahl zu gehen, wenn es regnet. Wieder ein kluger Kopf hat ausgerechnet, dass pro inch Regen (! INCH = 2,54 cm) 1 % weniger Menschen wählen.

Aber jetzt muss ich noch von dem Schild erzählen, das unter Palem am Strand hängt, und das es auf Postkarte zu kaufen gibt, ich werde es demnächst fotografieren.

Dort steht

Shower    1 Dollar

To watch  2 Dollars

6.11.12 18:01


Kabinettsumbildung


Siehste, jetzt ist doch das passiert, was die Bundeskanzler- Darstellerin Merkel unbedingt im Zusammenhang mit den Wahlen vermeiden wollte - dass ihr entweder der desaströse Herr Rösler oder der glücklose Schönredner Röttgen eine Kabinetts-Umbildung aufdrängen.

Und die schlafmützige Vier-Prozent-Mövenpick-Partei hat vergessen, ihren Vorsitzenden Rösler vorher zu entsorgen - jetzt muss Mutti Merkel dummerweise gleich zweimal ihr Kabinett umbilden und gleich zweimal die Häme der Opposition einstecken.

Aber ich bin mal gespannt, wen sie denn als Ersatz für den vermeintlichen Schlaumeier und Klugscheisse Roettgen aufbieten kann - denn mittlerweile sind ihr die Männer ausgegangen - nur noch die Vielfach-Mutti von der Leyen steht noch in Reserve, aber die hat ja schon einen Posten.

Wenn Roettgen und Rössler fallen, dann ist die Merkel aber verdammt nochmal in Bredoullie, da möcht ich nicht in ihrer Haut stecken...ich lach mich ins Fäustchen: Und die SPD hat keinen Kanzlerkandidaten !!!!!

16.5.12 16:30


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