als Deutscher im Ausland, wie es zu Hause zugeht, wenn die Leute hier das mitbekommen oder interessieren würde. Aber in Amerika haben sie gerade andere Sorgen, und nachdem die SuperBowl mit ihren RekordZahlen von 111,3 Millionen Zuschauern als grösstem FernsehSpektakel in der Geschichte des US-Sports vorbei und der Alltag in den Familien eingekehrt ist, interessieren sich die Leute wieder mehr, wie sie einen Job und mit zweien, die sie derzeit ausüben müssen, um über die Runden zu kommen, dies auch schaffen können.
Was sie dann wieder von den täglichen Problemen ein bisserl ablenkt ist der Wahlkampf, den sich gerade die Republikaner liefern und den jetzt die grossen Zeitungen kommentieren wie eine SuperBowl Schlacht um die Goldene Zitrone. Oder so.
Seitdem Rick Santorium in Montana, Missouri und Colorade dem Favoriten und Führenden Mitt Romney einen empfindlichen Nasenstüber versetzt hat, ist aus dem vermeintlichen Duell zwischen Romney und Newt Gingrich ein Dreikampf geworden. Kommenden Samstag sind noch mal Volks- bzw. Bürgerbefragungen, dann ist Pause bis 28. April und danach geht es am 6. März im Super Tuesday ganz einfach ums Überleben. Ron Paul wir da wohl aufgeben und die final three darum kämpfen, wer mit den meisten Delegierten im Rucksack sich im August aufmachen kann nach Tampa in Floride zum Parteitag der Reps. So etwa 1.124 Delegierten sind notwendig, um als Präsidenten-Herausforderer nominiert werden zu können.
Leute sprechen schon davon, dass bis zum WahlKonvent womöglich keiner der dann noch drei Kandidaten so viele Stimmen hat und es schon mal vorgekommen ist, dass die Reps (1940) einen der ihren erst beim Parteitag zum Kandidaten wählten. (Aber der ist gegen den späteren Präsidenten Franklin Roosevelt sang und klanlos untergegangen.
Und was macht unser Präsident?
Leute, es tut mir leid, dass dieser Pinoccio, OberreichsSchnäppchenjäger, ChefSchmarotzer, BundesPeinlich, BundesDraufsteher, glamour-geile Geldwäscher mit einem Bündel von Geldscheinen in der Hosentasche überall in der Scheinwelt zwischen Sylt und München urlaubt und dann die Kosten per cash bezahlt, das glaube wer will. Das ist so verlogen wir Guttenbers sein Doktortitel.
Wulffen Sie noch oder zahlen Sie mit Karte?
Wulffen Sie noch oder zahlen Sie mit Karte? hat mich am Mittwoch der deutsche Kellner in der Bar unseres Bierhauses in Coral Gable gefragt, als ich meinen Burger und die Halbe Weisse bezahlen wollte, weil mir der VfB mit seiner Angsthasen-Spielweise den Appetit verdorben hat.
Die Leute hier, die jetzt wieder als Sonnen-Touristen in Florida einfallen und das News Cafe am Ocean Drive mit ihren lauten deutschen Lauten vermiesen, die können es nicht glauben, dass man diese Pattex-Karrikatur nicht mit einem Tritt in den Arsch loskriegen kann. So wie neulich der unsägliche Duisburger OB Sauerland mit einer Ladung voll Ketchup ins Gesicht, die hoffentlich dazu beiträgt, dass er am kommenden Sonntag abgewählt wird.
Wulff und seine mit allen Wassern gewaschenen Rechtsanwälte - wer bezahlt denn die eigentlich? - müssen die Menschen schon gehörig für blöd halten, dass sie diesen Unsinn verzapfen. Und gerade dafür eigentlich, für den Verkauf von Dummheit und Frechheit und Verlogenheit gehört dieser Elefant im Schloss Bellevue bestraft. Jeder von uns hat schon mal oder mehrfach nach Schnäppchen gejagt, aBER dies dann so unverfroren abzustreiten wie der Oberschnorri vom Dienst, das ist das allerschärfste.
Dass der Mensch sich nicht in Grund und Boden rein schämt, dass kann ich und Millionen Deutsche nicht verstehen.